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Zonia-Tal und Monte Cernera

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Der Aufstieg auf den Monte Cernera, der durch das Zonia-Tal führt, ist wie ein Aufstieg vom Meeresboden aus der Zeit des Ladiniums (vor 242-247 Millionen Jahren, während der Trias befand sich hier ein Meer). Er führt den Kletterer entlang der Böschung einer einstigen aus Organismen bestehenden, tropischen Meeresinsel.
Der Monte Cernera (1.Teilgebiet der Dolomiten UNESCO – Pelmo, Croda da Lago) ist eines der am besten erhaltenen Beispiele einer Insel des Archipels der Dolomiten. Er besitzt eine erstaunliche geologische Vielfalt und zeigt die aufeinander folgenden Gegebenheiten während der Trias, vor und nach den Vulkanen, welche die Dolomiten durchlebten.
Das dunkle und differenzierte vulkanische Material aus dem vulkanischen Komplex, das sich zwischen Predazzo und der Monzoni-Gruppe absetzte, verursachte wichtige biologische Veränderungen. Betroffen waren verschiedene Meerestiere, die mit der kleinen tropischen Insel in Symbiose lebten. Ein Beispiel hierfür sind die Ammoniten (Verwandte des Nautilus). Sie starben in Massen und gingen in dieser von der vulkanischen Aktivität vergifteten Wasserwelt neben der Insel, dem heutigen Monte Cernera zu Boden – man findet sie heute als Fossilien in den Felsen.
Durch die große Vielfalt der vorhandenen Gesteine, entwickelten sich in einem recht kleinen Areal sehr spezielle Böden und Ökosysteme. So gibt es im Zonia-Tal einige außergewöhnliche Blumen und Pflanzen, die vor allem an besonders feuchte Umgebungen gebunden sind.

Ferner ist die Vielfalt der Gesteine für die sublime Modellierung dieser Region verantwortlich. Tatsächlich bildeten die unterschiedlichen Erosionsverhalten der Gesteine (der Meeresboden und das vulkanische Gestein sind weich und geschmeidig, die Klippen und Böschungen sowie die Lagunen der Inseln sind hart und brüchig) weiche und wellenartige Formen, die oft mit Wiesen oder Wald bedeckt sind, direkt neben unerwartet vertikalen Felsen.
Ein weiteres Merkmal, das die Magie dieses Gebiets vervollständigt sind die farblichen Kontraste zwischen den dunklen Felsen (vulkanischer Herkunft) und den hellen Felsen (Dolomit und Kalkstein).
Entlang des Zonia-Tals und auf Erkundungstour auf dem Monte Cernera erwarten den Wanderer unvorhergesehene Harmonien, intime und nahezu unberührte Räume, Kombinationen aus ungewöhnlichen Pflanzen und bunten Blüten sowie die Möglichkeit für einen tiefen und direkten Dialog mit dem Gedächtnis unserer Erde.

Zonia-Tal und Monte Cernera: kurz gefasst

  • Sehenswertes: Der Monte Cernera bietet äußerst interessante Szenarien hinsichtlich der Aspekte Wildnis, Panorama sowie Geologie und Geomorphologie. Lohnenswert ist eine Wanderung durch das Zonia-Tal auf dem Wanderweg CAI 462 bis nach Forcella Zonia und dann nach Forcella Col Piombin. Auf diese Weise hat man einen guten Blick auf den Rest des 1. Dolomiten-Teilgebiets der UNESCO in Richtung Lastoi de Formin, Mondeval und Croda da Lago.
  • Wegbeschreibung: Von Belluno aus erreicht man dieses Gebiet in ca. 90 Minuten. Auf der Regionalstraße 203 Agordina bis nach Caprile, weiter auf der Landesstraße 20 (Fiorentina-Tal) nach Selva di Cadore und dann auf die Landesstraße 638 (Giaupass) bis zur Kehre Nr. 10, wo der Wanderweg CAI 462 abgeht.
  • Wissenwertes: Das Zonia-Tal endet mit dem Col Piombin, in dem es alte Gruben gibt. Das Dolomitgestein des Col Piombin war während der vulkanischen Aktivität der Mitteltrias von Hydrothermalismus betroffen. Daher zeigt es Sphalerit- und Galenit-Mineralisierungen (nützliche Mineralien für die Zink-Gewinnung).
  • Uns begeistern diese Berge, weil ihre besondere und heilige Raum- und Perspektivenverteilung für die Entwicklung der Dolomia-Produkte einen Ausgangspunkt darstellt.

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